Aktionstag: „Hautsache“ gute Pflege
Kälte und Wind draußen, Wärme und trockene Heizungsluft drinnen: Die kommenden, kalten Monate versprechen Stress für die Gesichtshaut. Gezielte Pflege kann Schäden verhindern und verbessert zugleich das Wohlbefinden. Mit einer Aktion zur Hautpflege unterstützt die Apotheke ihre Kundinnen dabei, hautgesund durch den Winter zu kommen.
Trockenheit, Spannungsgefühl, Juckreiz: Mit diesen Beschwerden kämpfen im Winter nicht nur jene Menschen, die ohnehin eine trockene, empfindliche Haut haben. Vor allem die niedrige Luftfeuchtigkeit macht der Haut in den Wintermonaten zu schaffen und kann Trockenheitsfältchen, Rötungen oder gar Schuppenbildung zur Folge haben.
Eine Apotheke, die diese Thematik aufgreift, darf sich hoher Aufmerksamkeit sicher sein. Denn sie spricht damit die Hautprobleme vieler Frauen an. Mit einer Aktion, die ein auf die „Winterhaut“ abgestimmtes Sortiment durch fundierte Beratung und zusätzliche Tipps ergänzt, belegt eine Apotheke nicht nur ihre Kompetenz im Bereich der Dermokosmetik; sie schafft zudem die Basis für eine enge Bindung der Kundinnen (und Kunden) – über den lukrativen Sortimentsbereich der Kosmetik hinaus.
Hauptzielgruppe Frauen
Im Zusammenhang mit Kosmetik ausschließlich von „Kundinnen“ zu sprechen, ist heute allerdings bereits überholt. Zwar sind Frauen nach wie vor die wichtigste Zielgruppe für das Kosmetiksortiment; doch greifen längst auch viele Männer zu Gesichtspflege und Co.
Bei der Planung einer Aktion sollten Sie dies durchaus berücksichtigen – und, wo es thematisch passend ist, auch die männliche Klientel mit ansprechen. Manche dieser Themen sind ohnehin für Frauen und Männer gleichermaßen interessant: So benötigen beispielsweise weibliche wie männliche Wintersportler einen gezielten Schutz ihrer Haut vor Kälte und Wind.
Mehr als „nur“ Gesichtspflege
Pflege und Produkte für die Gesichtshaut spielen bei einer Aktion zum Thema Winterhaut natürlich eine wichtige Rolle. Während der Körper in wärmende Wäsche gepackt wird, ist die Gesichtshaut sämtlichen Wetterunbilden der kalten Monate ausgesetzt: Wind und Schnee, eisige Temperaturen draußen, überhitzte, trockene Luft drinnen, UV-Strahlen auf der sonnenentwöhnten Haut beim Wintersport oder bei Spaziergängen.
Darüber hinaus aber sollten Ihre Kunden auch der Körperhaut sowie der Haut an Händen und Füßen in den kommenden Monaten verstärkte Aufmerksamkeit widmen: Dicke Kleidung scheuert an der Haut, zudem stellen die Taldrüsen ab einer Temperatur von etwa acht Grad Celsius ihre Talgproduktion ein – der Mangel an Lipiden schwächt die Hautbarriere, neben Spannungsgefühl und Juckreiz können auch noch feine Risse auftreten und schlimmstenfalls Eintrittspforten für Keime sein.
Gabi Kanamüller
Diesen Artikel finden Sie in DAS PTA MAGAZIN 10/2011 auf Seite 112 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
