Beratungstipps

Keine Dauersitzung

16.05.12 – (run) Haben Kinder Probleme mit dem Stuhlgang, ist auch für sie die Gabe von Ballaststoffen eine Option gegen Verstopfung und damit oft einhergehende Bauchschmerzen. Denn weder die vermehrte Flüssigkeitsaufnahme noch eine Verhaltenstherapie oder Prä- beziehungsweise Probiotika können den Darm besser aktivieren als Placebo. Lediglich Ballaststoffe scheinen eine gewisse Wirkung zu erzielen, wie niederländische Forscher bei der systematischen Durchsicht von neun Studien mit 640 Kindern ermittelt haben. So besserte sich in einer kontrollierten Studie mit 31 Kindern zwischen 4,5 und 11,7 Jahren mit Glucomannan (100 mg/kg/d bis zu 5 g/d) die Defäkationsfrequenz deutlich, und auch die Häufigkeit von Bauchschmerzen sank. (Quelle: Springer Medizin)

HNO-Experten raten: bei anhaltenden Riechstörungen zum Arzt

10.05.12 – Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland leidet unter einem eingeschränkten Geruchssinn. Oft stecken hinter diesen meist vorübergehenden Störungen vergleichsweise harmlose Ursachen, ein Infekt der Nase oder Nasennebenhöhlen. Riechstörungen können aber auch Frühsymptome von degenerativen Erkrankungen des Nervensystems wie Parkinson oder Alzheimer sein. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Betroffene dringend einen HNO-Arzt aufsuchen, rät ein Experte im Vorfeld der 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (Quelle: DGHNO KHC)

Calciumreich

02.05.12 – (kib) Nicht nur in Milch und Käse, auch in grünem Gemüse und Kräutern steckt eine nennenswerte Menge an Calcium. So deckt ein Salat mit Joghurt-Dressing und Kräutern bereits etwa ein Drittel des Tagesbedarfs an Calcium, berichtet die Ärzte Zeitung. Grünes Gemüse und calciumreiche Mineralwasser sind ebenfalls gute Calciumquellen. Kunden die weder Käse noch Milch mögen oder vertragen, können daher durch eine gezielte Lebensmittelauswahl die Versorgung mit dem wichtigen Mineralstoff sicherstellen. (Quelle: Ärzte Zeitung)

Vor dem Sport den Blutzucker messen

26.04.12 – (kib) Insulinspritzende Diabetiker, die nach einer Mahlzeit zum Nordic Walking starten, sollten zunächst den Mahlzeitenbolus halbieren. Die Anpassung kann später anhand der Blutzuckermesswerte verfeinert werden. Dies rät die Initiativgruppe Diabetes und Sport, eine AG der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Sie begründet dies damit, dass gesunde Menschen beim Sport nur noch halb so viel Insulin ausschütten wie ohne sportliche Betätigung. Auch sollten Diabetiker vor dem Sport stets den Blutglukoseswert bestimmen, denn die Hypoglykämie-Wahrnehmung bei sportlichen Aktivitäten ist abgeschwächt. (Quelle: Ärzte Zeitung)

Fruchtsaft bei Hypoglykämien ungeeignet

20.04.12 – (run) Gegen Hypoglykämien verwenden Diabetiker außer Traubenzucker-Plättchen oft auch Fruchtsaft oder Süßigkeiten mit unterschiedlichen Zuckerformen. Produkte mit Fruktose sind dabei allerdings nicht besonders gut geeignet. Das geht aus einer kanadischen Studie hervor, in der 33 diabeteskranke Kinder bei jeder gemessenen Unterzuckerung eine gleiche Menge von Kohlenhydraten gegessen haben (entweder Glukosetabletten, Kaubonbons mit Sukrose oder Fruchtkonzentrat mit Fruktose). Das Ergebnis: Hypoglykämien wurden mit Sukrose und Glukose in 4,5 von fünf Fällen ausreichend beseitigt, mit Fruktose jedoch nur bei drei von fünf Unterzuckerungen. (Quelle: Ärzte Zeitung)

Gesundes Sonnenbaden

12.04.12 – (fre) Nach dem Winter ist die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen besonders groß. Doch zu viel UV-Strahlung ist krebserregend und erhöht das Hautkrebsrisiko. Ein umfassender Sonnenschutz ist auch im Frühling wichtig. Dazu gehören insbesondere eine schützende Kleidung mit Kopfschutz, Schuhe, die den Fußrücken ausreichend bedecken und eine Sonnenbrille mit UV-A- und UV-B-Schutz. Die Experten empfehlen außerdem: Alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen (Lichtschutzfaktor 20, mit UV-A- und UV-B-Schutz). (Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.)

Mineralwasser für starke Knochen

04.04.12 – (fast) Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff für gesunde und stabile Knochen. Milch und Milchprodukte enthalten reichlich Calcium. Wer keine Milch mag oder sie nicht verträgt, braucht unbedingt alternative Calciumlieferanten. Neben Gemüse bieten sich calciumhaltige Mineralwässer mit mindestens 150 Milligramm pro Liter an. Ein Blick auf das Etikett hilft bei der Suche nach dem geeigneten Mineralwasser. Ein weiterer Vorteil: Das Calcium aus dem Mineralwasser liegt schon in gelöster Form vor und gelangt ohne Umwege durch den Verdauungstrakt direkt in den Blutkreislauf. (Quelle: IDM)

Ein Löffel Hustensaft

28.03.12 – (kib) Solche Mengenangaben sind äußerst unpräzise, wenn es darum geht, Kindern Medikamente zu verabreichen. Mit einem besonders großen Teelöffel erhalten sie fast dreimal so viel Medizin wie mit einem sehr kleinen Teelöffel, ergab eine Studie griechischer Ärzte. Das Volumen der Flüssigkeit auf einem Teelöffel reichte dabei von 2,5 bis 7,3 Milliliter, das auf einem Suppenlöffel von 6,7 bis 13,4 Milliliter. Zur genauen Dosierung sollten flüssige Arzneimittel daher stets mit einer Spritze eingesaugt und erst dann mit dem Haushaltslöffel verabreicht werden. (Quelle: Ärzte Zeitung)

Richtig essen vor der Regel

22.03.12 – (run) Für Frauen, die unter einem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden, ist regelmäßiger Sport (3x/Woche) ratsam und vor allem in der PMS-Zeit ausreichend Schlaf, Verzicht auf Koffein, Alkohol und Salz sowie eine geringere Flüssigkeitsaufnahme als gewöhnlich. Symptome wie Depressivität, Gereiztheit, Erschöpfung lassen sich zudem durch eine fettarme und betont vitaminreiche Ernährung bessern mit viel Kalzium, Vitamin D und B6. Zudem hilft der regelmäßige Verzehr von fettreichem Fisch. (Quelle: Dt. Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)

Schonende Blutgewinnung

21.01.09 – Um unnötige Schmerzen bei der Blutgewinnung zur Blutzuckerselbstmessung zu vermeiden, ist es wichtig, nicht in die Mitte der Fingerbeere zu stechen. Vielmehr sollte der Einstich seitlich am Finger erfolgen, denn hier sitzen weniger Schmerzrezeptoren. Auch sollte eine Lanzette nicht mehrfach benutzt werden. Zum einen aus hygienischen Gründen, aber auch, weil die Lanzetten durch mehrmalige Benutzung abstumpfen. (Quelle: Berlin-Chemie AG)

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