Sortimente: Winterthema Magen-Darm - In drei Schritten Profil gewinnen
Der Beginn der Erkältungszeit, Stress vor dem Jahreswechsel und an den Feiertagen, Winterurlaub in sonnigen Breiten: Die kommenden Wochen bieten Apotheken genügend Argumente dafür, den Themenbereich Magen-Darm herauszustellen – mit einer gezielten Präsentation der Produkte und einem Beratungsangebot, zugeschnitten auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunden.
Alle Jahre wieder setzen Weihnachten und Jahreswechsel bei vielen Menschen das Verdauungssystem unter Stress: erst die Hektik der Vorweihnachtszeit, dann die Feiertage selbst mit einem „Zuviel des Guten“, dazu kommt womöglich eine Erkältung, die sich durchaus auch in Magen-Darm-Beschwerden, etwa Durchfällen äußern kann.
Zudem nutzen viele Menschen – trotz aller Diskussionen um Klimawandel und CO2-Belastung – die Winterwochen für Fernreisen in heiße, tropische Gegenden. Eine optimal befüllte Haus- und Reiseapotheke ist deshalb in den kommenden Wochen mehr als ratsam – und dies bietet Apotheken die Chance, sich bei ihren Kunden als Problemlöser zu profilieren.
Engagement für ein umsatzstarkes Sortiment
Die Profilierung bei den Kunden ist der eine Grund, weshalb sich Engagement im Sortiment rund um Magen-Darm-Beschwerden lohnt. Der andere: Präparate für den Verdauungstrakt gehören zu den umsatzstärksten Indikationsbereichen der Selbstmedikation.
Mehr als 908 Millionen Euro wurden im Jahr 2010 in Apotheken, Drogerie- und Verbrauchermärkten damit umgesetzt – dies waren zwar nur 1,6 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor, das Ergebnis muss jedoch im Hinblick auf die Verluste bzw. Minimalzuwächse bei anderen Indikationen gesehen werden (Datenquellen: IMS Health und BAH).
Auf zwei Ebenen aktiv werden
Im Sortimentsbereich der Produkte für Magen und Darm sind Apotheken – wie in anderen Sortimentsbereichen auch – auf zwei Ebenen aktiv: Sie überzeugen mit kompetenter Beratung und umfassender Information und bedienen sich zudem einer gezielten Verkaufsförderung. Hier wiederum lassen sich eine ganze Reihe von Maßnahmen umsetzen.
Damit sich eine Apotheke als Problemlöser bei den Kunden profilieren kann, kommt es vor allem auf drei Schritte an:
- Das Problembewusstsein wecken: Plakate, Handzettel, Schaufensterdeko sind wichtige Impulsgeber. Zudem gilt es, das Thema auch bei den Kunden direkt anzusprechen – etwa bei Stammkunden, die öfter unter Magen- und/oder Darmproblemen leiden. Hilfreich ist hier beispielsweise, das Beratungsgespräch mit Fingerspitzengefühl auf die Thematik hin zu leiten: „Trifft sich wieder die ganze Familie zum Fest? Das ist ja schön – kann aber auch sehr anstrengend sein!“
Gabi Kannamüller | Kontakt: am-redaktion@springer.com
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 11/2011 auf Seite 30 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
