Mit heiler Haut durch den Winter
Damit die Haut unbeschadet durch den Winter kommt, sollte sie adäquat gepflegt und nicht unnötig strapaziert werden. Mit den richtigen Tipps und wirkungsvollen Produkten bewahrt eine Apotheke ihre Kunden in den kommenden Wochen vor Hautproblemen – und zeigt zudem Beratungskompetenz. Davon profitieren auch Kundenbindung und Umsatz.
Zielgruppe für das Thema Hautpflege im Winter sind keineswegs nur Sportler – auch wenn sie ihre Haut oftmals besonders hohen Strapazen aussetzen und sogar Erfrierungen und extreme Hautschäden riskieren.
Zielgruppe sind vielmehr alle Apothekenkunden und hier insbesondere Frauen: Sie klagen ohnehin häufig über trockene Haut und bekommen die niedrige Luftfeuchtigkeit in den Winterwochen besonders zu spüren. Spannungsgefühl, Juckreiz, Trockenheitsfältchen oder gar Schuppenbildung können die Folge sein.
Da die Haut bei niedrigen Temperaturen zudem weniger Fett produziert, wird damit auch die Hautbarriere geschwächt. Feine Risse können auftreten, die zur Eintrittspforte für Krankheitserreger und allergieauslösende Stoffe werden. Kunden, die ohnehin unter Hautproblemen leiden, sind darum im Winter besonders geplagt.
Verkaufsaktiv für Dermokosmetik
Eine Apotheke, die in diesen Wochen die Thematik „Winterhaut“ aufgreift, spricht somit in hohem Maße die Probleme und Bedürfnisse an, die viele Kundinnen und Kunden derzeit haben. Und sie wird davon auch im Umsatz profitieren – vorausgesetzt, sie kümmert sich aktiv um das Sortiment Dermokosmetik.
Besonderes Profil verleiht dabei eine persönliche und individuelle Beratung, die ganz auf die Bedürfnisse der Kundin ausgerichtet ist. Sie lässt sich noch aufwerten durch Broschüren und Handzettel zur Hautpflege im Winter, den Einsatz spezieller Tester und die gezielte Abgabe individuell zugeschnittener Proben. Wichtig dabei: jede Probe mit erklärenden Worten überreichen.
Gezielte Verkaufsförderung schließlich sorgt dafür, dass die Kundinnen und Kunden sowohl das Beratungsangebot als auch die Produktpalette wahrnehmen. Denn, auch dies soll gesagt sein: Das Dermokosmetik-Sortiment ist für die Apotheke nicht zuletzt auch wegen seiner Spannen und Deckungsbeiträge von Interesse.
Gabi Kannamüller | Kontakt: am-redaktion@springer.com
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 12/2010 auf Seite 26 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
