„Alles Gute für den Magen“
Der Winter steht bevor, und Weihnachten rückt in greifbare Nähe. Aber nicht jeder freut sich darauf: Für viele Menschen werden diese letzten Wochen des Jahres auch zur stressigsten Zeit, die ihnen buchstäblich auf den Magen schlägt. Sie quälen sich mit vielfältigen Verdauungsbeschwerden und sind daher interessiert an Aktionen, die ihre Körpermitte wieder ins Gleichgewicht bringen.
Zum Ende des Jahres warten genügend Gelegenheiten, die Verdauungsbeschwerden begünstigen können – seien es opulente Weihnachtsessen, Feiertagsstress oder eng gepackte Termine zum Jahreswechsel. Zudem ist dann Saison für Erkältungsviren, die sich auch im Magen-Darm-Bereich unangenehm bemerkbar machen können. Die Wintermonate sind somit ein idealer Zeitpunkt, mit einer Aktion rund um Magen und Darm eine Vielzahl betroffener Kunden anzusprechen.
Grundsätzliches zur Aktion
Die Themenwahl eingrenzen
Wer mit der Aktion nicht die ganze Palette der Magen-Darm-Beschwerden ansprechen will, kann das Thema auch auf die funktionelle Dyspepsie beschränken. Und das aus gutem Grund – schaffen doch die Feiertage am Jahresende beste Voraussetzungen dafür: Das umgangssprachlich auch als Reizmagen bezeichnete Krankheitsbild ist häufig Folge einer unausgewogenen, üppigen Ernährung; auch ein Zuviel an Alkohol und anderen Genussmitteln überfordert das Verdauungssystem. Und zudem findet sich eine seelische Komponente, denn die Symptomatik tritt oftmals unter Stress auf oder verschlimmert sich bei Belastungen.
Zielgruppe Frauen
Frauen sind eine wichtige Zielgruppe im Hinblick auf die Beratung zum Thema Reizmagen: Die Beschwerden des Reizmagens betreffen insbesondere Frauen im jüngeren und mittleren Lebensalter. Und: Das weibliche Geschlecht ist auch besonders gesundheitsbewusst und damit bereit, in Gesundheit und Wohlbefinden zu investieren und sich beraten zu lassen.
Nicht zuletzt lohnt es sich, Frauen auch deshalb gezielt anzusprechen, da sie sich größtenteils um das Wohlergehen der Familienmitglieder kümmern und im Gesundheitsbereich die Versorgerrolle einnehmen.
Durchführung der Aktion
Das Team einbinden
Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen sorgen dafür, dass alle Mitarbeiter fachkundig beraten können. Ein Handout mit Hintergrundinformationen und einer Aufl istung der zur Verfügung stehenden Präparate ist hilfreich – damit sind wissensmäßig alle auf dem gleichen Stand und können einheitliche Produktempfehlungen abgeben.
Führen Sie für alle empfohlenen Mittel Nutzenargumente auf, dies erleichtert die Kundenberatung. Ein Tipp: Werden diese Informationen gemeinsam erarbeitet, fühlen sich alle Teammitglieder in die Aktion eingebunden, was sich motivationsfördernd auswirkt.
Gode Meyer-Chlond | meyer-chlond@t-online.de
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 10/2010 auf Seite 20 ff. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
