Das Gedächtnis stärken
Wer immer häufiger Namen vergisst oder seine Schlüssel verlegt, beginnt, sich Sorgen um seine Gedächtnisleistung zu machen. Eine Aktion, die u. a. Tipps dazu gibt, wie sich das Gedächtnis stärken lässt, präsentiert die Apotheken einmal mehr als Ansprechpartner für Gesundheitsprobleme. Und spricht zudem verstärkt Menschen in mittleren Lebensjahren an – eine für Apotheken besonders interessante Klientel.
Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen gelten nicht von ungefähr als Zeichen des herannahenden Alters: Bereits um das 45. Lebensjahr herum können erste Beeinträchtigungen der Gedächtnisfähigkeit auftreten.
Bedingt durch Gefäßverengungen kommt es bei manchen Menschen bereits in diesem Altersabschnitt zu Durchblutungsstörungen. Das Gehirn wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt – und Gedächtnisstörungen können u. a. die Folge davon sein.
Grundsätzliches zur Aktion
Die Zielgruppen: 50plus und mehr
Eine wichtige Zielgruppe der Aktion sind ältere Menschen, die über ein spürbares Nachlassen ihrer Gedächtnisleistung klagen. Marketingfachleute allerdings betrachten „die Älteren“ durchaus differenziert: Die „jungen Alten“ sind um die 60; beobachten sie an sich Probleme mit dem Gedächtnis, fragen sie in der Apotheke gezielt nach Lösungen und passenden Präparaten.
Damit tun sich die „älteren Alten“ schwerer: Hier bietet eine Aktion zum Thema Ansatzpunkte, gezielt nachzufragen. Da Gedächtnisstörungen vielen Menschen als Zeichen nachlassender Vitalität und Leistungsfähigkeit gelten, wird die Generation 50plus ebenfalls zu einer wichtigen Zielgruppe für die Aktion: Menschen in diesem Alter wollen so lange wie möglich ihre Gesundheit erhalten – dazu gehört auch ein gut funktionierendes Gedächtnis. Sie sind bereit, dafür Geld auszugeben und deshalb potenzielle Interessenten für eine Aktion, die ihnen im Hinblick auf ihre Gedächtnisleistung weiterhilft.
Einzelne Aktivitäten zum Ganzen formen
Eine erfolgreiche Aktion zum Thema Gedächtnisleistung „steht und fällt“ nicht nur mit rechtzeitiger und strukturierter Planung (eine Checkliste gibt es wie immer zum Download unter www.apotheke-und-marketing.de/extras). Richtig rund wird sie erst durch das Zusammenspiel mehrerer Einzelaktivitäten: einem gezielten Beratungsangebot zur „geistigen Fitness“, der verkaufsfördernden Präsentation geeigneter Produkte, einem deutlichen Hinweis auf die Aktion bzw. die dabei angebotenen Produkte und die Beratung der Apotheke über Schaufenster- und Innendeko sowie Werbung.
Aktivitäten, die dem Kunden einen Gewinn über Beratung und Produkte hinaus bieten und zugleich die Kompetenz der Apotheke unterstreichen.
Die Aktion organisieren
Hintergrundwissen sichern
Dass alle Mitarbeiter mit einem hohen Maß an Hintergrundwissen in die Beratung gehen, versteht sich auch bei dieser Aktion von selbst. Hilfreich in der Vorbereitung können hier Handouts sein, die Hintergrundinformationen zum Themenfeld „Gedächtnis/ Gedächtnisleistung“ zusammenfassen und vor der Aktion und zur Aktion selbst allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.
Gabi Kannamüller | am-redaktion@springer-gup.de
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 07/2010 auf Seite 14 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
