Sortimente: Winterthema Magen-Darm
Der Beginn der Erkältungszeit, Stress vor dem Jahreswechsel und an den Feiertagen, Winterurlaub in sonnigen Breiten: Die kommenden Wochen bieten Apotheken genügend Argumente dafür, das Thema „Magen und Darm“ herauszustellen – mit einer gezielten Präsentation der Produkte und einem Beratungsangebot, zugeschnitten auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunden.
Marketingaktive Apotheken zeichnen sich dadurch aus, dass sie schon dann aktiv werden, wenn ihre Kunden noch keinerlei Befindlichkeitsstörungen oder Erkrankungen haben. Weitblickend präsentieren diese Apotheken bereits im Vorfeld von Problemen adäquate Lösungsmöglichkeiten. Ein aktuelles Beispiel dafür bietet das Thema Magen-Darm: Gerade in den kommenden Wochen gibt es genügend Anlässe dafür, dass Beschwerden in dieser Körperregion auftreten könnten.
Belastungsproben für das Verdauungssystem
Da sind zunächst Stress und Hektik der Vorweihnachtszeit und des Jahreswechsels, dann die Feiertage selbst, die geprägt sind von einem Zuviel an Fettem, an Süßem und Genussmitteln sowie einem Zuwenig an Bewegung – und die oftmals dem alten Sprichwort alle Ehre machen, wonach nichts schwerer zu ertragen sei als eine Reihe von guten Tagen. Darüber hinaus können sich auch Erkältungen im Magen-Darm-Bereich unangenehm bemerkbar machen, denn Viren lösen nicht nur Schnupfen und Husten aus, sondern können auch zu Durchfällen führen – beides durchaus zeitgleich. Was nicht nur unangenehm ist, sondern den Körper auch entkräftet.
Zudem nutzen viele Menschen – trotz aller Diskussionen um Klimawandel und CO2-Belastung – die Winterwochen für Fernreisen in heiße, tropische Gegenden. Der Wechsel von der Kälte in die Hitze, ungewohnte Kost, Zeitverschiebung und mögliche Krankheitserreger machen die Fernreise für den Körper zum Risikofaktor. Und die optimal befüllte Reiseapotheke zum absoluten Muss.
Apotheken bietet dies die Chance, sich bei ihren Kunden als Problemlöser zu profilieren. Im Idealfall reicht diese Profilierung über den Themenbereich Magen-Darm hinaus: Die Kunden realisieren, dass ihre Apotheke sich bereits im Vorfeld über mögliche Probleme Gedanken macht und verbuchen dies – durchaus auch unbewusst – als gezielten Einsatz des Apothekenteams für das persönliche Wohlergehen der Kunden.
Gabi Kannamüller (am-redaktion@springer-gup.de)
Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 11/2007 auf Seite 20 f. oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.
